Filme

Assassination Tango
2002. Dauer: 109 Min.

Ein Film von Robert Duvall. Mit: Robert Duvall, Luciana Pedraza, u.a.
Ein Politthriller, der zugleich ein Tanzfilm ist? Dieses Kunststück ist Robert Duvall mit «Assassination Tango» gelungen, für den er das Drehbuch schrieb, die Regie führte und die Hauptrolle übernahm. Eigentlich möchte der 75-jährige Auftragskiller John J. längst in Pension gehen und seine Zeit nur noch in New Yorker Tanzsalons verbringen. Doch dann entscheidet er sich, noch einen letzte Auftrag anzunehmen: Er soll in Argentinien einen General liquidieren, der während der Militärdiktatur viel Leid über die Bevölkerung gebracht hatte, aber nie zur Rechenschaft gezogen wurde. Während er auf die Rückkehr des Generals wartet, entdeckt er den argentinischen Tango, der so ganz anders ist als alles, was er bisher gekannt hat. Die attraktive Tänzerin Manuela zeigt ihm die Schritte und wird schon bald Darstellerin seiner Tagträume, die vor allem vom Tanzen handeln. Doch schon bald holt ihn die Realität ein, er muss seinen Auftrag erfüllen. Das erweist sich als schwieriger denn geplant – die Polizei ist ihm bereits auf den Fersen.

Sprache: Deutsch
Ort: Club Silbando
Datum: Samstag, 24.07.2010
Zeit: 18:45 - 21:00 Uhr (mit Pause)
Preis: CHF 10.-

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El último Aplauso
2009. Dauer: 87 Min.

Ein Film von German Kral. Mit: Cristina de los Ángeles, Inés Arce, Julio César Fernán und dem Orquesta Típica Imperial.
Am Stadtrand von Buenos Aires, im Tangoviertel Pompeya stand ein legendäres Lokal: die «Bar El Chino», benannt nach ihrem Besitzer Jorge Garcia «der Chinese». Der charismatische Lebemann pflegte in seiner Bar den ursprünglichen Tango und kümmerte sich wie ein Vater um die Musiker. Als El Chino stirbt, bedeutet dies das Aus für die Tangobar. lm Stile von «Buena Vista Social Club» macht sich der in Buenos Aires geborene Regisseur German Kral, der mit Wim Wenders zusammengearbeitet hat, auf die Suche nach den inzwischen in die Jahre gekommenen Sängerinnen und Sängern der Bar, darunter Grössen wie Cristina de los Ángeles, Inés Arce, Julio César Fernán. Er findet sie in Spelunken und auf der Strasse. Gemeinsam beschwören sie in der Bar El Chino noch einmal die Stimmung der vergangenen Zeit herauf: für einen letzten Applaus. Ein starker Dokumentarfilm über den Überlebenskampf der Tangosänger in der argentinischen Wirtschaftskrise, mit viel authentischer Musik.

Sprache: Spanisch mit deutschen Untertitel
Ort: Moods
Datum: Sonntag, 25.07.10
Zeit: 18:30 - 20:00 Uhr
Preis: CHF 10.-

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Más Tango
2007. Dauer: 56 Min.

Ein Film von Anja Hansmann und Sebastian Schnabel. Mit: Ciça Camargo, Santiago Dorkas, Graciela Cano u.a.
Dokumentarfilme über den Tango sind ein schwieriges Unterfangen und scheitern häufig, weil die Regisseure in Klischees, Glorifizierung und ewig wiederkehrende Phrasen verfallen. Wer es sich dennoch zutraut, das verwöhnte Publikum einige Tage und Nächte durch Buenos Aires mitzunehmen, der sollte ihm also etwas zu bieten haben. «Más Tango
» hat keine Probleme, uns mitzuziehen. Anja Hansmann und Sebastian Schnabel stellen uns zwei Tango-Tanzpaare vor, Vertreter der neuen jungen Tangogeneration und ein altes Milonguero-Paar, und macht auf die neuen Prozesse im Tango aufmerksam. Jeder einzelne von ihnen zeigt uns seinen eigenen wahren Tango und alle gemeinsam ziehen die Zuschauer hinein in die Tangoleidenschaft zwischen Tradition und Moderne. Dies geschieht mit viel Witz und Charme und überzeugt uns, dass es doch noch viele Geschichten des Tangos gibt, die es Wert sind erzählt zu werden.

Sprache: Spanisch mit deutschen Untertiteln
Ort: Millers Studio
Datum: Mittwoch 28.07.2010
Zeit: 18:00- 19:00 Uhr
Preis: CHF 10.-

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12 Tangos
2005. Dauer: 86 Min.

Ein Film von Arne Birkenstock. Musik von Luis Borda. Mit: Juan José Libertella, Maria de la Fuente, Jorge Sobral u.a.
In der «Catedral», einem 200 Jahre alten Kornspeicher in Buenos Aires, spielt ein argentinisches Tango-All-Star-Orchester zwölf bekannte Tangos, während sich die Gäste des allwöchentlichen Tangoballs dazu im Kreise drehen. Im Mittelpunkt stehen der 71-jährige Berufstänzer Roberto Tonet und die 20-jährige Tänzerin Marcela Maiola. Ein ungleiches Paar: Marcella steht kurz vor ihrer Reise nach Europa. Sie will dort ihr Geld als Tänzerin verdienen. Roberto hat das alles schon hinter sich – einst tanzte er vor enthusiastischem Publikum auf den grössten Bühnen der Welt. Nun steht er vor dem Nichts, denn er hat seine ganzen Ersparnisse im argentinischen Banken- und Währungs-Wirrwarr verloren. In Deutschland lief der Dokumentarfilm mit grossem Erfolg in den Kinos und wurde weltweit in zahllosen Festivals aufgeführt.

Sprache: Spanisch mit deutschen Untertiteln
Ort: Club Silbando
Datum: Samstag 31.07
Zeit: 20:00 - 21:30 Uhr
Preis: CHF 10.-